Montag als Organisationstag

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir werden am HHG den Montag noch für organisatorische Zwecke nutzen und am Dienstag dann mit dem Distanzlernen für alle Schülerinnen und Schüler beginnen.

Die Lehrkräfte werden bis morgen 20 Uhr für alle Fächer 3 Testsätze einstellen, die von allen Schülern bis Montag 12 Uhr heruntergeladen und mit Hilfe eines Leitfadens ganz kurz bearbeitet werden müssen, damit wir sicher sein können, dass alle Schüler*innen Zugang zur Cloud haben und mit dieser in allen Fächern umzugehen verstehen.

Wir werten das Ergebnis am Montag Nachmittag aus, dh., dass die fehlenden Rückmeldungen von der Schulleitungsrunde bearbeitet und kontaktiert werden. Es ist uns sehr wichtig, dass alle Schüler*innen erfolgreich am Distanzlernen teilnehmen können und dass die Kommunikation mit ihren Lehrkräften gut funktioniert.

Bitte melden Sie sich bei fehlenden Endgeräten oder fehlenden Ausdruckmöglichkeiten schnellstmöglich bei uns.

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Notbetreuung

Liebe Eltern,

ab Montag besteht die Möglichkeit einer Notbetreuung in der Schule für Schülerinnen und Schüler bis zur 6. Klasse. Diese Notbetreuung sollte – wie dem Schreiben des Ministeriums zu entnehmen ist – wirklich nur im Notfall genutzt werden, um Kontakte so weit wie möglich herunter zu fahren.

Die Notbetreuung wird nach Möglichkeit von nicht unterrichtendem Personal betreut, da unsere Lehrkräfte sich im Distanzlernen befinden.

Da wir diese Aufsichten organisieren müssen, bitte ich Sie darum, sich möglichst zeitnah telefonisch im Sekretariat zu melden, wenn Sie diese Möglichkeit in Anspruch nehmen müssen. Wir stellen heute noch ein Anmeldeformular auf die Homepage, welches Sie dann jeweils wochenweise ausgefüllt an das Sekretariat schicken müssen.

Die telefonische Vorab-Meldung sollte für die kommende Woche bis morgen, 10 Uhr, im Sekretariat erfolgt sein. Vielen Dank!

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Information des Ministeriums am 7.1.20

  >>>>>>>>>> Beginn der SchulMail des MSB NRW >>>>>>>>>

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

zuallererst wünsche ich Ihnen alles Gute, Glück und vor allem Gesundheit für das neue Jahr 2021. Ich hoffe, dass Sie ein besinnliches Weihnachtsfest und schöne Tage rund um den Jahreswechsel verbringen konnten.

Wie mit meiner letzten SchulMail zugesagt, möchte ich Ihnen heute nach den Beratungen der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin sowie nach den gestrigen Beratungen und Entscheidungen im Landeskabinett zum weiteren Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen wichtige Informationen für Ihre Arbeit vor Ort geben und dabei mit einigen grundlegenden Anmerkungen zur aktuellen Situation beginnen:

Für viele Familien stellen die Schulen eine unerlässliche Unterstützung für die Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder dar. Und insbesondere für jüngere Kinder sowie Schülerinnen und Schüler, die zu Hause nur eingeschränkt begleitet, gefördert und gefordert werden können, leisten die Schulen mit ihren verlässlichen Strukturen einen unverzichtbaren Beitrag zur Bildung und Erziehung. Staat und Gesellschaft stehen daher in der Verantwortung, für alle Schülerinnen und Schüler Bildungschancen zu sichern, erfolgreiche Bildungsbiographien mit Abschlüssen zu ermöglichen und soziale Teilhabe zu gewährleisten.

Die unbestrittene beste Möglichkeit, diesem pädagogischen Anspruch und dieser Verantwortung gerecht zu werden, stellt der Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler dar. Trotz des großen Engagements der Lehrkräfte und des weiteren pädagogischen Personals in den Schulen sowie der inzwischen vielfach positiven Entwicklungen beim Distanzunterricht soll und kann dieser den Präsenzunterricht nicht vollumfänglich ersetzen. Die Schule ist und bleibt der beste Lernort für unsere Schülerinnen und Schüler. Dies gilt insbesondere auch für die Kinder an den Grundschulen und in der Primarstufe der Förderschulen, für die aufgrund ihres Alters ein Distanzunterricht eine besonders große Herausforderung darstellt. Das Ziel der Landesregierung ist daher in Abwägung mit den wichtigen Fragen des Gesundheitsschutzes eine möglichst schnelle Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Schulen in Nordrhein-Westfalen.

Allerdings: Auch zu Beginn des Jahres 2021 wirken sich die Corona-Pandemie und die zu deren Bekämpfung ergriffenen Maßnahmen weiterhin auf das Unterrichtsgeschehen an unseren Schulen aus. Für die gesamte Gesellschaft und deren unterschiedliche Lebensbereiche muss es in den nächsten Wochen und Monaten das Ziel sein, parallel zu den begonnenen Impfungen das Infektionsgeschehen so gering zu halten, dass insbesondere die Risikogruppen geschützt und das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Aufgrund der unverändert angespannten und derzeit äußerst unsicheren allgemeinen Infektionslage werden daher auch die Schulen einen Beitrag zur Kontaktminderung leisten müssen. Daraus folgen zu Beginn dieses Jahres zunächst weitere Einschränkungen für den Präsenzunterricht an unseren Schulen.

Bereits am 21. Dezember 2020 hatte ich Sie in einer SchulMail über mögliche Szenarien für einen eingeschränkten Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen nach dem 10. Januar 2021 informiert und umfangreiche Informationen zukommen lassen, um eine möglichst frühzeitige Vorbereitung auf den Schulbeginn im neuen Jahr zu ermöglichen. Auf die dort übermittelten Informationen möchte ich an dieser Stelle nochmals hinweisen.

Schulbetrieb an den nordrhein-westfälischen Schulen ab dem 11. Januar 2021:

Am 5. Januar 2021 haben die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder gemeinsam mit der Bundeskanzlerin erneut beraten. Die dort gefassten Beschlüsse hat das Ministerium für Schule und Bildung in der Folge intensiv mit vielen Akteuren und Verbänden aus dem Bildungsland Nordrhein-Westfalen erörtert, ferner hat das Kabinett hierzu beraten.

Für den Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen gelten nunmehr im Lichte dieser Beratungen und Beschlüsse ab dem 11. Januar 2021 folgende Regelungen:

.              Der Präsenzunterricht wird ab sofort bis zum 31. Januar 2021 ausgesetzt. In allen Schulen und Schulformen wird der Unterricht mit dem Start nach den Weihnachtsferien ab Montag, den 11. Januar 2021, grundsätzlich für alle Jahrgangsstufen als Distanzunterricht erteilt.

Soweit die Umstellung auf Distanzunterricht weitere Vorbereitungszeit an den Schulen erforderlich macht, sind bis zu zwei Organisationstage möglich, so dass der Distanzunterricht spätestens ab dem 13. Januar 2021 stattfindet. Über die Notwendigkeit solcher Organisationstage entscheidet die Schulleitung vor Ort. Der Distanzunterricht unterliegt den rechtlichen Vorgaben der Zweiten Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen gemäß § 52 SchulG (DistanzunterrichtVO): Zur Ausgestaltung des Distanzunterrichts wird noch einmal auf die Ihnen bereits durch die letzte SchulMail bekannte Übersicht zu den Unterstützungsmaterialien verwiesen.

.              Die Regelungen zur Aussetzung des Präsenzunterrichts sowie zur Erteilung des Distanzunterrichts gelten grundsätzlich auch für alle Abschlussklassen. (…)

.              Alle Eltern sind aufgerufen, ihre Kinder – soweit möglich – zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten. Um die damit verbundene zusätzliche Belastung der Eltern zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht abzufedern, soll bundesgesetzlich geregelt werden, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird.

Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erfolgt, weil dem Appell des Ministeriums für Schule gefolgt wird. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Information in geeigneter Weise an die Eltern Ihrer Schülerinnen und Schüler weitergeben.

.              Alle Schulen der Primarstufe sowie der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen bieten jedoch ab Montag, den 11. Januar 2021, ein Betreuungsangebot für diejenigen Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 an, die nach Erklärung Ihrer Eltern nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung nach Rücksprache mit dem zuständigen Jugendamt vorliegen könnte (das Anmeldeformular ist als Anlage beigefügt). Die Betreuung findet zeitlich im Umfang des regulären Unterrichts- und Ganztags- bzw. Betreuungszeitraums, bei Bedarf auch unabhängig vom Bestehen eines Betreuungsvertrages statt.

.              Während der Betreuungsangebote in den Schulen findet kein regulärer Unterricht statt. Vielmehr dienen die Betreuungsangebote dazu, jenen Schülerinnen und Schülern, die beim Distanzunterricht im häuslichen Umfeld ohne Betreuung Probleme bekämen, die Erledigung ihrer Aufgaben in der Schule unter Aufsicht zu ermöglichen. Diese Schülerinnen und Schüler nehmen – auch wenn sie sich in der Schule befinden – am Distanzunterricht ihrer jeweiligen Lerngruppe teil. Für die Aufsicht kommt vor allem sonstiges schulisches Personal in Betracht (aber gegebenenfalls auch ein Teil der Lehrkräfte). Über die Einbeziehung des Personals im offenen Ganztag wird vor Ort in Abstimmung mit den Trägern entschieden.

.              Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in Förderschulen oder in Schulen des Gemeinsamen Lernens, der eine besondere Betreuung erfordert (z.B. in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung) muss diese in Absprache mit den Eltern auch in höheren Altersstufen sichergestellt werden (dies entspricht der SchulMail vom 21. Dezember 2020). Das Ministerium für Schule und Bildung geht davon aus, dass der Einsatz von Schulbegleitern/Integrationshelfern auch im häuslichen Umfeld beim Distanzunterricht gewährleistet wird.

.              Für Klassenarbeiten gilt: Grundsätzlich werden in den Schulen bis zum 31. Januar 2021 keine Klassenarbeiten und Klausuren geschrieben, da der Unterricht im 1. Schulhalbjahr eine ausreichende Basis für die Leistungsbewertung auf dem Halbjahreszeugnis geschaffen hat. Ausnahmen hiervon gelten für in diesem Halbjahr noch zwingend zu schreibende Klausuren und durchzuführende Prüfungen in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 (…); hier können die nach APO-GOSt erforderlichen, wegen der Unterrichtsausfälle vor Weihnachten aber noch nicht geschriebenen Klausuren im Einzelfall unter Einhaltung der Hygienevorgaben der CoronaBetrVO im Präsenzformat geschrieben werden.

Die nunmehr getroffenen Regelungen sind angesichts der nach wie vor sehr angespannten und äußerst unsicheren allgemeinen Infektionslage erforderlich. Die grundsätzliche Entscheidung für einen Distanzunterricht bis Ende Januar 2021 leistet zudem einen Beitrag dazu, den Fokus klar auf einen möglichst guten Distanzunterricht zu legen und zusätzliche organisatorische Belastungen der Lehrkräfte zu vermeiden.

Ergänzende Informationen zur Unterstützung der Lehrkräfte:

Wie auch in den vergangenen Monaten der Pandemie hat die Landesregierung umfangreiche Maßnahmen zur Unterstützung der Lehrkräfte und des weiteren pädagogischen Personals ergriffen. Hierzu zählt z.B. die Bereitstellung umfangreicher Landesmittel für digitale Endgeräte; Informationen zu den Unterstützungsmaßnahmen können der Internetseite des Ministeriums für Schule und Bildung entnommen werden. Auf zwei weitere Aspekte möchte ich darüber hinaus an dieser Stelle jedoch nochmals gesondert hinweisen:

.              Unterstützung der Lehrkräfte durch Maskenlieferung:

Wie bereits in der SchulMail vom 21. Dezember 2020 angekündigt, stellt die Landesregierung die notwendigen Mittel bereit, um alle Lehrkräfte und selbstverständlich auch das weitere Landespersonal an Schulen für die Zeit bis zu den Osterferien mit den sogenannten FFP-2-Masken auszustatten. Hierbei sollen die genannten Personen pro Präsenztag mit zwei FFP-2 Masken ausgestattet werden. Die Verteilung wird, wie bereits mitgeteilt, über die Schulträger bewirkt, die sich dankenswerter Weise in den Dienst der Sache gestellt haben; in den anderen Fällen wird die Bezirksregierung tätig.

.              Unterstützung der Lehrkräfte durch Testangebote:

Alle an den öffentlichen Schulen und Ersatzschulen tätigen Personen können sich in der Zeit ab dem 11. Januar 2021 bis zum letzten Schultag vor den Osterferien bis zu sechs Mal anlasslos und zu einem frei gewählten Termin testen lassen. In der Zeit vom 11. Januar 2021 bis zum 31. Januar 2021 kann dieses Testangebot nur von Personen in Anspruch genommen werden, die in dieser Zeit tatsächlich einen Präsenzdienst in den Schulen leisten. Die Kosten hierfür übernimmt das Land. Die Testung soll außerhalb der Zeiten eigener Unterrichtsverpflichtung oder der eigenen Arbeitszeit an der Schule stattfinden. Die Schulleitungen werden gebeten, das Testangebot in ihrer Schule bekannt zu machen und stellen für Beschäftigte, die das Angebot nutzen wollen, eine entsprechende Bescheinigung aus. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte den angefügten Anlagen.

Ausblick auf die weitere Entwicklung ab dem 1. Februar 2021:

Ich möchte Sie an dieser Stelle herzlich bitten, diese nunmehr zunächst für die Zeit bis einschließlich dem 31. Januar 2021 gültigen Vorgaben im Interesse aller Schülerinnen und Schüler bestmöglich umzusetzen. Von Seiten der Schulaufsicht werden wir alle Anstrengungen unternehmen, um Sie auch bei den nun anstehenden Herausforderungen der kommenden Wochen und Monate umfangreich und intensiv zu unterstützen.

Am 25. Januar 2021 werden die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder erneut mit der Bundeskanzlerin zusammenkommen und das weitere Vorgehen beraten. Möglichst zeitnah nach dieser Sitzung werde ich Sie über die Beschlüsse sowie die hiermit für den Schulbereich zu ziehenden Konsequenzen informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

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Wie es weitergeht in NRW – Vorläufige Pressemitteilungen

An den Schulen in NRW wird der Präsenzunterricht bis Ende Januar ausgesetzt. Der Unterricht wird grundsätzlich für alle Jahrgangsstufen als Distanzunterricht stattfinden. Diese Regelung gilt auch für Abschlussklassen. Das kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer heute nach einer Sondersitzung des Kabinetts an. Spätestens ab 13. Januar müssen die Schülerinnen und Schüler von zuhause aus am Unterricht teilnehmen. „Die Schulen bleiben aber offen“, betonte Gebauer. Für die Klassen 1 bis 6 wird eine Notbetreuung angeboten.

Zudem sollen bis Ende Januar grundsätzlich keine Klassenarbeiten geschrieben werden. Ausnahmen sollen laut Gebauer nur für noch zwingend zu schreibende Klausuren in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 gelten.

Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/corona-lockdown-schule-kita-nrw-100.html

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Erste Maßnahme: Entfall der 3. Klassenarbeiten in der Sek I in diesem Halbjahr

Liebe Schulgemeinschaft,

ich wünsche Ihnen und euch von Herzen alles Gute für das neue Jahr, das uns sicherlich noch vor viele Herausforderungen stellen wird.

Wir warten auf die Entscheidungen, wie es mit den Schulen allgemein und insbesondere in NRW und in Bonn weitergehen wird. Sowie diese Entscheidungen gefallen sind, können Sie sie hier nachlesen.

Als erste Maßnahme haben wir jedoch bereits jetzt beschlossen, alle 3. Klassenarbeiten in der Sek I für das 1. Halbjahr entfallen zu lassen. Eine Leistungsbeurteilung auf der Grundlage der bisher erbrachten schriftlichen und mündlichen Leistungen ist natürlich möglich und unter diesen Umständen auch unbedingt vertretbar.

Ich wünsche Ihnen noch gute freie Tage.

D. v. Hoerschelmann

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Information des Ministeriums am 22.12.20

>>>>>>>>>>  Beginn der SchulMail des MSB NRW >>>>>>>>>

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,


aufgrund des binnen kürzester Zeit wieder sehr deutlich ansteigenden Infektionsgeschehens hat die Landesregierung Ende der vergangenen Woche weitergehende und umfassende Maßnahmen für die Zeit bis zum 10. Januar2021 auch für den Schulbereich getroffen. Wir sind uns sehr bewusst, dass die kurzfristig übermittelten Entscheidungen für die Schulen erneut eine große organisatorische Herausforderung dargestellt haben. Für diese Kurzfristigkeit bitte ich um Ihr Verständnis und danke Ihnen allen, dass Sie diese unmittelbar vorzunehmenden Veränderungen am Unterrichtsbetrieb trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bestmöglichumgesetzt haben.
Wir alle hoffen, dass die Infektionszahlen durch die derzeitigen strengen Maßnahmen in allen Lebensbereichen spürbar reduziert werden können. Ob wir allerdings schon ab dem 11. Januar 2021 wieder landesweit in den Modus eines angepassten Schulbetriebs mit möglichst viel Präsenzunterricht zurückkehren können, muss sich Anfang Januar2021 im Lichte des dann zu beobachtenden Infektionsgeschehens erweisen. Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben gemeinsam mit der Bundeskanzlerin beschlossen, am 5. Januar 2021 über das weitere Vorgehen zu beraten. Die Landesregierung wird auf der Grundlage dieser Beratungsergebnisse bis zum 7. Januar 2021 entscheiden, wie der Schulbetrieb ab dem 11. Januar 2021 ausgestaltet werden wird.
Diesen Entscheidungen können wir nicht vorgreifen. Dennoch besteht einverständliches und berechtigtes Bedürfnis in den Schulen, frühestmöglich grundlegende Handlungsoptionen zu kennen, um sich bestmöglich vorbereiten zu können. Aus Sicht der Landesregierung kommen für die Zeit nach dem 10. Januar 2021 in Abhängigkeit vom aktuellen Infektionsgeschehen derzeit drei Szenarien in Betracht:


 Stufe 1: Angepasster Schulbetrieb:
Es findet Präsenzunterricht unter Berücksichtigung der bekannten Vorgaben statt. Es gelten die Ihnen bekannten und strengen Hygieneregeln. In Einzelfällen können Schulleiterinnen und Schulleiternach Maßgabe der Distanzlern-Verordnung (DistanzlernVO) Distanzunterricht nach Anzeige bei der Schulaufsicht dann einrichten, wenn anders das Angebot an Präsenzunterricht an der Schule nicht aufrechterhalten werden kann. Die Schulkonferenz ist über die getroffenen Maßnahmen zu informieren.
  Stufe 1+: Angepasster Schulbetrieb in Hotspots:
In Kreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz oberhalb von 200 können die örtlichen Ordnungsbehörden durch Allgemeinverfügung schulscharf Einschränkungen des Schulbetriebsanordnen, die u.a. zu einer Teilung von Klassen oder Kursen führen können und damit in der Regel parallel bzw. im Wechsel Präsenz- und Distanzunterricht erforderlich machen. Die Jahrgangstufen 1 bis 7 und sämtliche Abschlussklassen (vgl. dazu die Anlage: Abschlussklassen) bleiben davon ausgenommen. Zudem können weitergehende Pflichten zum Tragen einer Alltagsmaske für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe der Klassen 3 und 4 während des Unterrichts sowie zu Zeiten des Offenen Ganztags vorgesehen oder der Sportunterricht eingeschränkt werden. Diese Allgemeinverfügungen werden von den betroffenen Kreisen und kreisfreien Städten vorgelegt und bedürfen der Zustimmung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales; das Ministerium für Schule und Bildung wird beteiligt.
Stufe 2: Landesweit eingeschränkter Schulbetrieb:
Der Schulbetrieb wird landesweit eingeschränkt. Ziel ist es dabei, den Präsenzunterricht für die Klassen 1 bis 7 – wo immer möglich -sicherzustellen. Ab einschließlich Klasse 8 kann Distanzunterricht im Wechsel von Präsenz- und Distanzbetrieb mit Ausnahme der Abschlussklassen vorgesehen werden. Zudem kann eine generelle Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske oder eine Reduzierung von Sportunterricht und Förderangeboten notwendig werden. Bei einer besonders kritischen Infektionslage sind auch weitergehende Einschränkungen möglich. Für einen landesweit eingeschränkten Schulbetrieb bedarf es einer Grundsatzentscheidung der Landesregierung. (…)

  Wann immer die Einrichtung von Distanzunterricht in Wechselmodellen erforderlich wird, gelten folgende allgemeine Vorgaben:
  ·         Der Distanzunterricht unterliegt den bekannten rechtlichen Vorgaben der Distanzlernverordnung. Die Schulleitung ist für die Ausgestaltung des Distanzunterrichts im Rahmen eines organisatorischen und pädagogisch-didaktischen Plans verantwortlich und zeigt diesen der Schulaufsicht an. Die Schulkonferenz ist über diesen Plan zu informieren.
  ·         Die Schulen setzen Wechselmodelle nach ihren Konzepten um. Dabei ist zu prüfen, wie der Wechsel der Schülerinnen und Schülereiner Lerngruppe organisiert werden soll (A-und-B-Wochen, tageweise Wechsel der jeweils halbierten Lerngruppe etc.). Die Schulkonferenz ist zu informieren.
  ·         In Wechselmodellen sind die Anteile von Präsenz- und Distanzunterricht in etwa gleich groß. Es ist allen betroffenen Schülerinnen und Schülern im gleichen Ausmaß Zugang zu den Phasen des Präsenzunterrichts zu ermöglichen.
  ·         In den Phasen des Distanzunterrichts ist die Erreichbarkeit der Schülerinnen und Schüler möglichst sicherzustellen. Dabei soll die Schule die Eltern auf ihre Mitwirkungspflichten rechtzeitig hinweisen.
  ·         Die umfangreichen Handreichungen zur lernförderlichen bzw. chancengerechten Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht geben wichtige Orientierungen, wie der Unterricht in Präsenz und auf Distanzdidaktisch konzipiert werden kann; hier spielen vor allen Dingen Interaktion und Anlage der Lerneinheit eine entscheidende Rolle.(Handreichung allgemeinbildende Schulen:https://xn--broschren-v9a.nrw/fileadmin/Handreichung_zur_lernfoerderlichen_Verknuepfung/pdf/Handreichung-Distanzunterricht.pdf[1]; Handreichung Berufskollegs:https://www.berufsbildung.nrw.de/cms/upload/distanzunterricht/handreichung_distanzunterricht_bb.pdf[2])
  ·         Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in Förderschulen oder in Schulendes Gemeinsamen Lernens, der eine besondere Betreuung erfordert (z.B. Förderschwerpunkte Geistige Entwicklung oder Körperliche und motorische Entwicklung) muss diese in Absprache mit den Eltern oder Erziehungsberechtigten sichergestellt werden. Insgesamt ist im Einzelfall zu prüfen, ob für Förderschulen mit ihren in der Regeldeutlich kleineren Klassen eine Teilung der Lerngruppe (ab der Jahrgangstufe 8) nicht ohnehin entbehrlich ist.  (…)
 

Allgemeine Hinweise für den Schulbetrieb nach dem 10. Januar 2021:
  Ich möchte Ihnen schon an dieser Stelle noch einige wenige allgemeine Hinweise für die Zeit unmittelbar nach den Weihnachtsferien geben:
  ·         Die Landesregierung stellt die notwendigen Mittel bereit, um alle Lehrkräfte und das sonstige Landespersonal an Schulen für die Zeit bis zu den Osterferien mit FFP-2-Masken auszustatten. Die Verteilung wird über die Schulträger bewirkt, die sich dankenswerter Weise in den Dienst der Sache gestellt haben; in den anderen Fällen wird die Bezirksregierung tätig.
  ·         Die Festlegung der beweglichen Feiertage im Frühjahr (sog. Brauchtumstag) durch die Schulen bleibt unberührt.
  ·         Für die Durchführung der Anmeldungen an den weiterführenden Schulen nach dem 29. Januar 2021 bitte ich die betroffenen Schulen, schon jetzt erste Überlegungen für angepasste Konzepte anzustellen.
  Ebenfalls für den Schulstart nach den Weihnachtsferien möchte ich noch eine herzliche Bitte an die Sie richten: Nutzen Sie, wo immer es geht, die Möglichkeiten eines gestaffelten Unterrichtsbeginns. Schulen leisten auf diese Weise in Corona-Zeiten einen wichtigen Beitrag zur Entzerrung von Schülerströmen und zur Infektionsreduktion im öffentlichen Nahverkehr. Sofern es um einen schulübergreifend gestaffelten Unterrichtsbeginn geht (externe Staffelung), muss der Schulträger eingebunden werden.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, auch wenn zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine abschließenden Aussagen zum Unterrichtsgeschehen ab dem 11. Januar 2021 möglich sind, sollen diese gesammelten Informationen und insbesondere die drei beschriebenen Szenarien Sie dabei unterstützen, sich frühzeitig und vorausschauend mit den dann bestehenden Gestaltungsmöglichkeiten beschäftigen zu können. Das Ministerium für Schule und Bildung wird unmittelbar nach der Sitzung der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin am 5. Januar 2021 die Ergebnisse schnellstmöglich auswerten und auf Sie zukommen.
Trotz aller Einschränkungen, die insbesondere in den letzten Tagen dieses Jahres gelten und damit ein Jahr voller Herausforderungen durch eine weltweite Pandemie beschließen, möchte ich meine guten Wünsche für die Weihnachtstage und einen hoffentlich geruhsamen Jahreswechsel noch einmal erneuern. Wir alle wünschen uns vermutlich nichts sehnlicher als eine schrittweise Rückkehr in einen „normalen“ Schulbetrieb. Bleiben Sie gesund!


Mit freundlichen Grüßen
Mathias Richter

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Notbetreuung zum Ende der Ferien

Liebe Eltern,

für die beiden Tage am Ende der Ferien (7.1. und 8.1.21) gelten dieselben Regeln wie für den 21. und 22.12.20. Das heißt, dass zwar kein Distanzlernen stattfindet, aber Sie Ihr Kind zur Notbetreuung anmelden können.

Bitte melden Sie Ihren Bedarf bis zum 4.1.21 mit einer Mail ans Sekretariat bei uns an, da dieses am 5.1.21 besetzt ist und dann die Notbetreuung organisieren kann. Nach dem 4.1.21 nehmen wir keine Anmeldungen mehr entgegen und bitten um Verständnis.

Herzliche Grüße

D. v. Hoerschelmann

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Zum letzten (Unterrichts-)Schultag

Liebe Schulgemeinschaft,

heute ist der letzte Tag, an dem Unterricht in der Präsenz oder aus der Distanz stattfindet. Die beiden Tage 21.12. und 22.12.20, sowie im neuen Jahr auch der 7. und 8.1.21 sind unterrichtsfrei. Es findet an diesen Tagen kein Distanzlernen mehr statt. Die vier unterrichtsfreien Tage sind für Leistungsüberprüfungen, Konferenzen Dienstbesprechungen etc. vorgesehen.

Daher nehme ich diese Mail zum Anlass um das vergangene Jahr noch einmal kurz zu reflektieren.

Es war seit März ein anstrengendes Jahr mit Umständen, mit denen es keiner von uns jemals zu tun gehabt hat. Von Schließung über Mischformen von Präsenz und Distanzlernen bis zu zeitweiligem Regelbetrieb haben wir an allen Versuchen unserer Verantwortlichen teilgenommen, und wir haben uns gewissenhaft darum bemüht, die Entwicklung der Pandemie einzugrenzen und Normalität wieder herzustellen.

Alles, was das Schulleben so bunt und lebendig macht, musste zum Stillstand kommen, Theater, Tanz, Musik, Lesungen, Vorträge wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Dafür wurden aus der Kreativität Vieler neue Möglichkeiten entwickelt. Schüler*innen, Eltern, Kolleg*innen waren immer engagiert beteiligt, wenn wir überlegt haben, wie es noch besser gehen könnte. Das Abitur und das IB fanden liebevoll vorbereitet dennoch statt, nur eben ganz anders. Statt des Tages der offenen Tür entstand ein virtueller Stundenplan, und auch das war sehr überzeugend und wirksam für die Präsentation unserer Schule.

Zunehmend verschaffte sich auch das Bewusstsein Raum, dass wir durch Maskentragen, Händewaschen und Abstandhalten uns selbst und die anderen Menschen schützen können. Wie in der Gesamtgesellschaft, so gab es auch hier mehr oder weniger Überzeugte, und die Durchsetzung der Infektionsschutzregeln war mitunter bei Einzelnen etwas anstrengend. Im Großen jedoch wurden die Regeln, die der Gesunderhaltung und damit der Aufrechterhaltung des Schulbetriebes dienten, gewissenhaft befolgt. Dafür möchte ich mich sehr bedanken!

Leider hat Corona dennoch auch vor dieser Schule nicht haltgemacht, und mit unseren 20 positiven Testungen und sehr vielen Quarantänefällen sind wir leider in der Bonner Schullandschaft durchaus mit dabei. Aber wir haben es geschafft, bis zu den Ferien durchzuhalten, und auch die für das Abitur so wichtigen Leistungsüberprüfungen konnten und können noch stattfinden. Das ist wichtig und gut!

Ich möchte mich also heute bedanken für Solidarität, Verständnis und den großen und unermüdlich erscheinenden Einsatz von so vielen. Niemand weiß, wie es weitergehen wird, aber soweit haben wir es geschafft.

Diese Ferien, diese Weihnachtszeit wird anders sein, als wir sie je erlebt haben. Aber wir dürfen nun endlich einmal durchatmen, uns auf die Liebsten in kleiner Zahl konzentrieren, wir dürfen den ganzen Geschenketrubel getrost vergessen und komplizierte Menüs mit tausend Zutaten endlich einmal einfach nicht machen. Stattdessen dürfen wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. Das Wesentliche ist, so meine ich, den Kontakt zu den liebsten Menschen zu genießen, in Ruhe beisammen zu sein, Zeit für Gespräche zu haben, der Liebe und Zuneigung Raum zu geben. Die Dankbarkeit dafür ist ein Geschenk, das diesen Umständen geschuldet ist, denn wir erkennen nun schlagartig, wie oberflächlich und in Äußerlichem verhaftet unser Leben an vielen Stellen war, wie trügerisch unsere Sicherheiten und wie allzu selbstverständlich für uns menschliche Kontakte immer waren. Und so haben wir nun Gelegenheit, dieser Zeit doch immer noch das Beste abgewinnen und die Weihnachtszeit in neuer Perspektive sehr bewusst genießen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen eine gesegnete und erholsame Zeit. Und uns allen wünsche ich natürlich, wenn wir, sehr bewusst in Stille und ohne Feuerwerk, in das neue Jahr gehen, dass die Umstände sich 2021 für alle Menschen stetig bessern werden. Also – alles Gute und bleiben Sie gesund!

Ihre Dorothee v. Hoerschelmann

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Entscheidung zu den letzten Tagen vor den Ferien

Liebe Schulgemeinschaft,

die Beschlüsse des Ministerium bleiben unverändert – wie auch hier veröffentlicht – bestehen. Die angesetzten Leistungsüberprüfungen finden statt. Dies ist insbesondere für unsere Schüler*innen der Qualifikationsphase eine gute Nachricht, damit alles einen glatten Verlauf nehmen kann. ich wünsche viel Erfolg!

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Stand Corona – Information am 17.12.20

Liebe Schulgemeinschaft,

seit der letzten Information am 11.12.20 hatten wir zwei positive Testungen in den Klassen 7a und 7c, die jedoch zum Glück keine weiteren Auswirkungen auf unser Schulleben hatten.

Damit sind es insgesamt 20 positive Testungen an unserer Schule seit Beginn der Pandemie.

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