„Alice im Anderland“ – Theateraufführung des Literaturkurses der Q1

Am Freitag, dem 1. Juli, verwandelte sich die gut besuchte Aula des Helmholtz-Gymnasiums in eine Nervenheilanstalt. Die Patienten: Taumatisierte und in ihrer Persönlichkeit gespaltene Figuren aus Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“-Geschichte.  Doch der Kampf gegen das Regime der mächtigen Herzkönigin im Hintergrund gestaltete sich so schwierig, dass die erste Alice (Sophie Liesenfeld) kapitulierte und ihre Rolle an eine zweite, entschlossenere Alice (Janis Bärmann) übergab. Auch sie konnte (oder wollte?) die Hinrichtung des tapferen Kaninchens (Yasmin Cürük), das kurz zuvor noch selbstbewusst „I will survive“ sang, nicht verhindern. In einer starken Schlussszene offenbarte sich dem begeisterten Publikum das wahre Gesicht der geisteskranken Protagonistin: „Mein Name ist Alice, und ich werde sie alle verbrennen.“

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Ob Ärzteteam, Patienten, Pfleger, Grinsekatzen, Herzbube oder Herzkönigin – alle Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses zeigten große Spielfreude und wuchsen bei der Aufführung über sich hinaus. Die ganz in Weiß gehaltene Bühne (ein großer Dank gilt Meriam El Fadel, Frau Schmidtke und der Bühnenbau-AG) und die zuverlässige Unterstützung durch das großartige Technik-Team rundeten das Bild ab.

Text: Karolin von Leoprechting
Foto: Rolf Toonen

 

 

 

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